Atemen Sie gesunde Luft?

Lüftungsanlagen tragen dazu bei

 

Um Heizwärmeverluste auf ein Minimum zu reduzieren, werden Gebäudehüllen heute nach allen energetischen Anforderungen praktisch luftdicht ausgebaut. Sowohl im Neubau als auch bei der Sanierung wird der natürliche Luftaustausch über Fugen und Ritzen nahezu unterbunden. Damit bleibt die Wärme im Haus und der Bedarf an Heizenergie wird gesenkt, aber Feuchtigkeit und Schadstoffe werden nicht nach außen abgeführt.


Ohne Lüftung in einem hermetisch dichten Gebäude entsteht ein optimales Klima für die Bildung von Schimmelpilzen und die Vermehrung von Haustaubmilben. Allergien und Erkrankungen der Atemwege können die Folge sein. Insbesondere Kinder sind gefährdet. Wenig Sauerstoffzufuhr bei hoher CO2-Konzentration macht müde und schwächt das Konzentrationsvermögen.

 

Zudem kann eine zu hohe Luftfeuchte die Bausubstanz schädigen und den Gebäudewert mindern.

Um Schimmelbildung wirksam zu bekämpfen, müssten regelmäßig mehrmals am Tag die Fenster geöffnet werden.

Die Empfehlung für aktives Lüften lautet:

 

Alle 2 Stunden für ca. 5 Minuten die Fenster weit öffnen.

 

Die Energie, die eigentlich durch die hohe Wärmedämmung eingespart werden soll, wird unwiederbringlich herausgelüftet und außerdem ist ein solcher Rhythmus wohl kaum realistisch einzuhalten.  Durch offene Fenster gelangen neben der frischen Luft dann auch noch  Lärm, Pollen, Staub und Insekten in die Wohnräume.

Die wohl einzige wirtschaftlich und energetisch sinnvolle Lösung bieten Lüftungsanlagen.

Die meisten Anlagen, ob zentral oder dezentral, arbeiten kontrolliert und vollautomatisch, so dass die Bewohner 365 Tage im Jahr gesunde und frische Luft atmen. Vor allem dezentrale Anlagen eignen sich besonders für die Sanierung, da nur ein Wanddurchbruch benötigt wird. Die bedarfsgerechte Regelung der Lüftung spart weitere Energie.

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